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Kaufen Chinesen internationale Hotelketten auf?

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Weil die chinesische Währung verfällt, wollen chinesische Hotelkonzerne internationale Hotels im Westen kaufen – natürlich in US-Dollars (Foto: Pixabay)
Weil die chinesische Währung verfällt, wollen chinesische Hotelkonzerne internationale Hotels im Westen kaufen – natürlich in US-Dollars (Foto: Pixabay)

Weil die chinesische Währung verfällt, wollen chinesische Hotelkonzerne internationale Hotels im Westen kaufen – natürlich in US-Dollars (Foto: Pixabay)
Die chinesische Währung verfällt, deshalb wollen chinesische Hotelkonzerne ihre Dollarvorräte in internationale Hotels im Westen investieren. Ihre Einkaufsliste ist ziemlich umfangreich (Foto: Pixabay)
In der internationalen Tophotellerie bahnen sich neue Mega-Hochzeiten an. Noch im Laufe diesen Jahres könnte es zu großen Übernahmen und Fusionen von Hotelkonzernen kommen. Auffallend ist der Drang chinesischer Hotelgruppen, westliche Ketten zu kaufen, berichtet Tophotelprojects, der führende Informationsdienstleister für Hotelprojekte und Hotelketten weltweit.

So interessieren sich chinesische Hotelketten für folgende Hotelgruppen im Westen:

Starwood Hotels & Resorts. Gleich zwei chinesische Hotelketten, Jin Jiang Hotels (178.000 Zimmer, fünftgröße Hotelkette in China) und Plateno (298.000 Zimmer, Chinas Hotelkonzern Nr. 2), wollen fusionieren, um den US-Hotelkonzern (Marken u.a. Sheraton Grand, Westin, Le Meridien, Aloft, St. Regis – 1.222 Hotels in über 100 Ländern; 385 neue Hotelbau-Projekte) zu schlucken, berichtete „China Travel News“. Würde dies gelingen, entstünde so der mit Abstand größte Hotelkonzern der Welt – unter chinesischer Führung. Allerdings könnten laut Brancheninsidern auch Accor oder Wyndham konkret Interesse an einer Übernahme von Starwood Hotels haben.

InterContinental Hotels Group (IHG). Nach fehlgeschlagenen Übernahme- bzw. Fusions-Verhandlungen mit Starwood Hotels streckt der britische Hotelkonzern nun seine Fühler nach FRHI (Fairmont, Raffles, Swissotel) und Mövenpick Hotels aus. IHG (Hotelmarken wie InterContinental, Holiday Inn, Holiday Inn Express, Kimpton – 4.900 Hotels mit 724.000 Zimmern in über 100 Ländern) muss im Rennen um das schnellere Wachstum im Vergleich zu Marriott und Hilton nach neuen Opportunitäten Ausschau halten.

Interstate Hotels. Die US-Hotelkette (460 Hotels mit 81.000 Zimmern) steht offiziell zum Verkauf. Die Eigentümer Jin Jiang Hotels und Thayer Lodging Group hatten die US-Kette vor fünf Jahren für 307 Millionen US-Dollar übernommen. Nun steht Medienberichten zufolge eine Kaufsumme von rund 600 Millionen US-Dollar im Raum.

Kingdom Holding. Die Holding-Gesellschaft des saudischen Milliardärs Prinz Alwalid bin Talal plant Börsengänge für die Beteiligungen an Four Seasons Hotels und Fairmont Hotels & Resorts. Gleichzeitig wird der Verkauf der Beteiligung an FRHI (Fairmont, Raffles, Swissotel; weiterer Eigentümer ist ein Staatsfonds aus Katar) offiziell vorbereitet. FRHI betreibt derzeit 116 Tophotels mit rund 44.000 Zimmern in 34 Ländern, u.a. namhafte Häuser wie das Plaza in New York City, Peace Hotel in Shanghai und das Savoy in London. Finanzexperten schätzen den Wert der Hotel-Holding auf etwa drei Milliarden US-Dollar.

Louvre Hotels Group (1.100 Hotels mit 95.000 Zimmern in Europa): Neuer Eigentümer Jin Jiang Hotels (seit Ende 2014) macht Bankkredit in Höhe von 2,5 Milliarden Euro zur weiteren Expansion klar.

Kew Green Hotels (44 Hotels mit 5.179 Zimmern in Großbritannien) wurden durch HK CTS Hotels, hundertprozentige Tochtergesellschaft der China National Travel Service Group Corporation, gekauft.

Welcome Hotels (17 Hotels in Deutschland) könnten verkauft werden; der Eigentümer, die privat betriebene Warsteiner Brauerei, lässt „Entwicklungsoptionen“ prüfen.

  • TRAVELbusiness kompakt: TopHotelProjects sammelt und verwaltet Daten über weltweite Hotelprojekte und Hotelketten in einer online Datenbank und bieten ihren Kunden damit einen umfassenden Überblick zu neuen Projekte und Sanierungen, sowie Renovierungen und weiteren Bauvorhaben in der Hotelbranche.

    In der online Datenbank sind neben aktuell über 5.000 weltweiten Hotelprojekten auch mehr als 1.800 Hotelmarken verzeichnet.

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