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Chinesen kaufen sich bei Thomas Cook ein

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Thomas Cook-Zentrale in Oberursel
In der Thomas Cook-Zentrale in Oberursel haben jetzt auch Chinese nach ihrem Einstieg beim britischen Reisekonzern Thomas Cook ein Wörtchen mitzureden (Foto: TC)

China steigt voll ins Tourismusgeschäft ein. Nach dem Einstieg beim Club Mediterranee beteiligt sich der chinesische Investmentkonzern Fosun mit 5 Prozent am Reiseriesen Thomas Cook.

Für den Einstieg bei dem britischen Reisekonzern hat Fosun mehr als 140 Millionen Dollar (91,9 Millionen Pfund) hingeblättert. Die Chinese wollen ihren Anteil sukzessive bis auf 10 Prozent erhöhen.

Auf der Londoner Börse sprang mit dem Bekanntwerden des Deals der Kurs der Thomas Cook-Aktie gleich um 16 Prozent nach oben.

Der chinesische Konzern des chinesischen Milliardärs Guo Guangchang hat damit dem angeschlagenen Reiseriesen, der allein in den letzten drei Monaten vergangenen Jahres rund 53 Millionen Pfund Miese gemacht, neues Kapital verschafft.

Erst kürzlich hat der chinesische Konzern sich im europäischen Tourismussektor eingekauft. Fosun verleibte sich Anfang des Jahres den französischen Ferienclubbetreiber Club Mediterranee ein.

Für den fünfprozentigen Anteil an Thomas Cook legt Fosun nun umgerechnet 127 Millionen Euro (91,9 Mio. Pfund) auf den Tisch. Thomas Cook erhofft sich von dem Deal, dass sich für den Reisekonzern die Tür zum chinesischen Tourismusmarkt öffnet. Zudem sollen die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit mit Club Mediterranee ausgelotet werden. (Quelle: BBC, Redaktion)

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