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Sicherheitsrisiko in der Türkei wird größer!

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Taxim-Platz in Istanbul
Reisende sollten nach Ansicht des österreichischen Außenministeriums bei Massendemonstrationen den Taxim-Platz in Istanbul meiden (Foto: Pixabay)

Ein hohes Sicherheitsrisiko besteht nach Ansicht des österreichischen Außenministeriums in der Türkei: Nach Anschlägen auf eine Polizeistation, auf das amerikanische Generalkonsulat sowie jetzt auf den Dolmabahçe-Palast sind weitere Attentate in der Türkei laut Medienberichten nicht auszuschließen. Die allgemeine Sicherheitssituation in Istanbul und anderen Städten hat sich verschlechtert. Es wird vor allem vor Diebstählen und Raubüberfällen in Istanbul gewarnt. Autotouristen in Istanbul wird empfohlen, ihren PKW immer an einem bewachten Parkplatz oder in einer Garage abzustellen.

Frauen sollten Gürteltaschen statt Handtaschen verwenden. Vorsicht ist für Frauen geboten, die alleine oder in weiblicher Begleitung in Istanbul oder anderen Städten, aber auch in ländlichen Regionen, an Ausgrabungsstätten, etc. ausgehen.

In allen Fällen wird empfohlen, den Reisepass beim Ausgehen nicht mitzunehmen, sondern im Hotel zu lassen. Statt des Reispasses sollte eine Visitenkarte des Hotels, auf der der Name des Hotelgastes vermerkt ist, und eine Fotokopie des Reisepasses mitgeführt werden.

Es sollte nur wenig Bargeld mitgeführt und keine wertvollen Schmuckgegenstände getragen werden. Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit, auch auf größeren Verbindungsstraßen, sind mit erhöhten Gefahren verbunden und sollten vermieden werden.

Bei gelegentlichen Demonstrationen vor allem in Istanbul und Ankara kann es zu Polizeieinsätzen unter Anwendung von Tränengas und Wasserwerfern sowie zu Festnahmen und Verkehrsbehinderungen kommen. In Istanbul waren bislang insbesondere der Taksim Platz und die unmittelbare Umgebung im Bezirk Beyoğlu betroffen, wo nach wie vor besondere Aufmerksamkeit angebracht ist.

Es wird in allen Städten empfohlen, größere Menschenansammlungen unbedingt zu meiden, weiträumig zu umgehen und sich umsichtig zu verhalten. Den Anweisungen der Behörden ist unbedingt Folge zu leisten. Hinsichtlich der aktuellen Sicherheitslage wird empfohlen, die laufende Medienberichterstattung zu verfolgen.

Die bekannten Urlaubsdestinationen an der türkischen Mittelmeer sowie der ägäischen Küste mit Zielflughafen Antalya, Dalaman, Izmir, Bodrum sind von der Grenze zu Syrien und zum Irak mehr als 500 Kilometer entfernt und daher von den dortigen kriegerischen Auseinandersetzungen nicht betroffen, verlautet das Außenministerium in Wien.

Die italienische Reederei Costa läuft bis auf Weiteres die Häfen Istanbul und Izmir nicht mehr an. Auch andere Reedereien und Veranstalter reagieren auf die Gewalt in dem Land.

Aida hat bereits eine Türkei-Reise abgesagt, auch erste Veranstalter haben schon Reisen in das Land gestrichen. Mit Costa Crociere nimmt jetzt die nächste große Reederei die Türkei vorerst aus dem Programm.

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