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Wie Social Media den Bewerbungsprozess im Tourismus revolutioniert

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Längst hat Social Media auch den HR-Bereich und den Bewerbungsprozess erreicht. Unternehmen jeglicher Branche sollten sich daher Gedanken machen, wie sich Social Media- Aktivitäten sinnvoll in bestehende Prozesse integrieren lassen. Das gilt im Tourismus nicht nur für große Hotelketten, sondern auch für private Einzelunternehmen.

Zielgruppe erreichen

Arbeitgeber, die auf denselben Kanälen wie ihre Arbeitnehmer kommunizieren, sind zukünftig eindeutig im Vorteil. Die Digital Natives – jene Generation, die mit digitalen Technologien wie Internet, Mobilfunk & Co aufgewachsen ist – sind täglich bis zu mehreren Stunden online. Vor allem Bewerber aus dieser Zielgruppe können daher mittels Social Media-Instrumenten erreicht werden.

Möglichkeiten & Voraussetzungen

Social Media bietet zahlreiche Möglichkeiten, um auf das eigene Unternehmen aufmerksam zu machen: z.B. Unternehmens- und Karriereseiten auf diversen Plattformen, JobApps, Videos auf Youtube, QR-Codes auf Printinseraten, spielerische Online-Tests, in denen Bewerber/Innen ihre Eignung für den Arbeitgeberbetrieb „testen“. Voraussetzung für eine erfolgreiche Nutzung ist ein klares Konzept zu den für das eigene Unternehmen sinnvollen Social Media Aktivitäten ebenso wie eine offene Unternehmenskultur, entsprechendes Engagement und zeitliche Ressourcen.

Achtung, Rampenlicht!

Auch online gilt es einige Spielregeln zu beachten – sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber stehen im globalen Rampenlicht. Wer als Bewerber auf seiner Facebook-Seite durch illoyale Bemerkungen gegenüber seinem Arbeitgeber oder mit imageschädigenden Fotos auffällt, darf sich nicht wundern, wenn die Einladung zum Bewerbungsgespräch nicht klappt. Wer als Arbeitgeber in Recruiting-Videos viel verspricht und die realen Arbeitsbedingungen davon weit entfernt sind, muss umgekehrt ebenso mit schlechter Publicity und entsprechenden Bewertungen auf Facebook, Kununu & Co rechnen.

Präsenz zeigen

Print ist trotz Social Media nicht unbedingt passé – viel mehr bieten Facebook, Xing & Co eine weitere Möglichkeit, Präsenz auf dem Arbeitnehmermarkt zu zeigen und aktiv in Kontakt mit potentiellen Bewerbern zu treten. Social Media-Instrumente offerieren darüber hinaus auch hervorragende Möglichkeiten, das eigene Unternehmen im Sinne des Employer Branding als attraktiven Arbeitgeber darzustellen und sich von anderen Wettbewerbern im umkämpften Arbeitnehmermarkt positiv abzuheben.
Cornelia Hofbauer
con.os tourismus.consulting gmbh

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