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Klimawandel und Tourismus in Österreich 2030

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Sonnenuntergang Landschaft bei Apeltlon
Stimungsvolle Landschaft bei Apetlon im Licht der untergehenden Sonne (Foto:Österreich) Werbung/Popp Hackner

Die Studie „Klimawandel und Tourismus in Österreich 2030“ befasst sich mit den Auswirkungen des Klimawandels auf den österreichischen Tourismus und den Anpassungsmöglichkeiten. Im folgenden Bericht werden erstmals in kurzer und prägnanter Form die wichtigsten und aktuellsten wissenschaftlichen Erkenntnisse dazu vorgestellt. Den touristischen Partner/innen und Leistungsträger/innen in Österreich – von der betrieblichen, über die regionale bis hin zur nationalen Ebene – steht damit eine praxisnahe, zukunftsgerichtete Unterlage zur Verfügung.

Seit rund zwei Jahrzehnten befasst sich die internationale Politik mit Maßnahmen gegen die Klimaerwärmung. Seit dem Weltklimagipfel 1992 in Rio de Janeiro ist vom „Zwei-Grad-Ziel“ die Rede, d. h. die globale Erwärmung auf weniger als zwei Grad gegenüber dem Niveau vor Beginn der Industrialisierung zu begrenzen.

Die Studie Klimawandel und Tourismus in Österreich 2030
Die Studie Klimawandel und Tourismus in Österreich 2030
Maßnahmen zur Eindämmung des Klimawandels sind Tätigkeitsschwerpunkte bei den Vereinten Nationen (UN), der Welttourismusorganisation bei den Vereinten Nationen (UNWTO) und bei der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD).

Die Europäische Union (EU) erkannte ebenfalls die Notwendigkeit der Anpassung an klimawandelbedingte Folgen und setzte dazu 2005 eine Arbeitsgruppe (Working Group II „Impacts and Adaptation“) im Rahmen des Europäischen Klimaschutz- programms ein.

Mit dem Grünbuch (EK 2007) hat die Europäische Kommission eine erste Grundlage für Anpassungsinitiativen auf EU-Ebene geschaffen. Das Weißbuch (EK 2009) gibt einen Aktionsrahmen vor, innerhalb dessen sich die Mitgliedstaaten auf die Folgen des Klima- wandels vorbereiten sollen.

In vielen europäischen Ländern wird an nationalen Strategien zur Anpassung an das sich ändernde Klima gearbeitet, so auch in Österreich, wo am 23. Oktober 2012 “Die österreichische Strategie zur Anpassung an den Klimawandel” vom Ministerrat angenommen wurde.

Diese Klimawandelanpassungsstrategie ist ein in 14 Aktivitätsfelder (3.4 Aktivitätsfeld Tourismus) gegliederter Orientierungsrahmen mit dem Ziel, die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit zu erhalten, soziale Verantwortung wahrzunehmen und die Umwelt zu schützen.

Auch in der bundesweiten Tourismusstrategie “Neue Wege im Tourismus” (BMWFJ 2009) sowie in anderen regionalen Tourismusstrategien ist die Klimawandelanpassung thematisiert.

Der Inhalt der Studie „Klimawandel und Tourismus in Österreich 2030“ ist gegliedert in folgende Kapitel:

  • Das Klima ändert sich
  • Die Sensitivität des Tourismus in Österreich auf den Klimawandel
  • Wintersporttourismus
  • Sommertourismus
  • Trends und Herausforderungen
  • Reiseverhalten und Gästebedürfnisse
  • Treibende Faktoren der Tourismusentwicklung
  • Chancen und Risiken für die Nachfragesegmente
  • Wichtige Anpassungsoptionen
  • Wichtige Verminderungsstrategien
  • Good-Practise-Beispiele im Tourismus zu Klimaschutz und Anpassung an Klimaveränderungen

Eine Kurzfassung der Studie Klimawandel und Tourismus in Österreich 2030 können Sie hier als PDF downloaden.

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